Posts Tagged ‘Zeichentrick’

Rio

2011-05-11

In Rio soll ein domestizierter blauer Ara, das letzte Männchen, mit einem weiblichen Exemplar in Rio de Janeiro gepaart werden. Die Prämisse ist zwar unlogisch, aber der Film macht Spaß und unterhält Jung (4 und 5) und Alt (37).
Die Animation ist klasse und die Story spannend. Die Charaktere sind interessant und lustig, nur der obligatorische Waise aus dem Armenviertel ist übertrieben.
Der Soundtrack ist eine Mischung aus brasilianischen Latin-Pop und Klassikern und amerikanischen R’n’B.

Rio

Einmal Hähnchen süß-sauer zum Mitnehmen.

Rio werden wir uns bestimmt nochmal auf DVD anschauen 🙂

Igor

2009-01-20

Ein Zeichentrickfilm über einen Gehilfen eines bösen Wissenschaftlers, der sich zu Größerem berufen fühlt.

Igor

Igor und Eva


Im Königreich Malaria hat sich König Malbert ein lukratives Wirtschaftsmodell ausgedacht: Beim jährlichen Kongress für böse Wissenschaftler gibt es einen Wettbewerb um die todbringendste Erfindung, mit der der Rest der Welt erpresst wird.
Alle Wissenschaftler haben einen buckligen Gehilfen namens Igor und da unsere Hauptfigur einen Buckel hat und Igor heißt, wird er Gehilfe von Dr. Glickenstein. Unser Igor möchte sich mit seinem vorbestimmten Schicksal zufriedengeben und arbeitet heimlich an Erfindungen, um selbst berühmt zu werden.
Als Dr. Glickenstein bei einem fehlgeschlagenen Experiment ums Leben kommt, nimmt Igor die Gelegenheit wahr und will seine Erfindung beim Kongress vorstellen.
In altbewährter Frankenstein-Manier erschafft er ein weibliches Monster, mit dem er Angst und Schrecken verbreiten will. Doch bei der Gehirnwäsche wird statt dem Axt-Möderin-Programm aus Versehen auf Schauspielunterricht umgeschaltet und Eva hält sich für eine angehende Schauspielerin. Igor und Eva verlieben sich ineinander und erkennen, dass man nicht böse sein muss, damit man jemand ist.
Vor dem Happy-End muss Igor diese Erkenntnis seinen Mitbewohnern von Malaria beibringen und seine Eva vor Dr. Schadenfreud retten, der sie entführt und auf böse umpolt.
Igor ist sehr unterhaltsam, aber nicht unbedingt für kleinere Kinder geeignet — eine Nebenfigur ist unsterblich und bringt sich auf verschiedene Arten selbst um. Aber gerade dieser zum Teil schwarze Humor (blinde Kinder singen I can see clearly now) macht den Film interessant und witzig.

WALL·E

2008-10-05

WALL·E ist die neueste Pixar-Produktion nach Cars und Ratatouille.
WALL·E ist ein kleiner Müllroboter, der auf der Erde zurückgelassen wurde als sich die Menschheit wegen einer Öko-Katastrophe auf ein riesiges Raumschiff evakuiert hat. Eines Tages landet die Erkundungsdrone EVE, die prüfen soll ob die Menschheit zurückkehren kann. WALL·E verliebt sich in sie und als sie zum Raumschiff der Menschen fliegt, folgt er ihr.

WALL·E

WALL·E


Pixar hat noch nie einen schlechten Film gemacht, und so ist auch WALL·E ein schöner Zeichntrickfilm für die ganze Familie. Besonders für Kinder ist er lustig und spannend. Ich finde ihn jedoch nicht sehr aufregend, wahrscheinlich weil mir viele Elemente bekannt vorkommen. Vom Äußeren und seinen Bewegungen her erinnert mich WALL·E sehr an Nummer 5. Die Animation ist perfekt und sehr realistisch, bis auf die Menschen, die Pixar absichtlich immer comichaft darstellt.
Die Geschichte ist sehr oberflächlich, die Liebesgeschichte vermenschlicht die Roboter und am lustigsten sind nicht die Hauptfiguren, sondern die Roboter mit den Fehlfunktionen. Also genauso wie bei jedem Pixar-Film. Der Film ist sicherlich sehr unterhaltsam aber anspruchslos, und die hohe Bewertung bei der IMDb kann ich nicht nachvollziehen.