Spaghetti mit Quark

2010-11-23

Schnelle und einfache Variation der klassischen Spaghetti.

500g Spaghetti
100g magerer Speck
500g Quark
2 EL Tomatenmark
2 EL Ketchup
2 EL Paprikapulver

  • Nudeln kochen und in ein Sieb abgiessen.
  • Im noch heißen Topf den Speck anbraten.
  • Quark, Tomatenmark, Ketchup und Paprika dazugeben und verühren.
  • Die heißen Nudeln zu der Quarkmasse geben und damit vermischen.

Die Soße ist relativ trocken, daher auch der Name Klebespaghetti 🙂 Wer es sämiger mag gibt noch 2 EL Butter dazu. Ansonsten kann auch etwas vom Nudelwasser aufgehoben und damit die Soße verlängert werden.

Advertisements

I Love You Philip Morris

2010-11-21

Jim Carrey ist einer der besten Hollywood-Darsteller wenn es um lustige und/oder schräge Rollen geht. Sein Talent für körperlichen Klamauk und wahnwitzige Grimassen, wie in Ace Venura, haben ihn berühmt gemacht. In I Love You Philip Morris kann darüberhinaus zeigen, dass er auch die ernsten Aspekte eines Charakters darstellen kann.

Jim Carrey und Ewan McGregor in I Love You Philip Morris

Jim Carrey und Ewan McGregor suchen bei IKEA eine neue Küche


Er spielt den schwulen Hochstapler Steven Russel, der im Gefängnis Philip Morris (Ewan McGregor) kennenlernt und sich in ihn verliebt. Er verspricht ihm keine Betrügereien mehr zu begehen, doch die Versuchungen sind zahlreich und ein gehobener Lebensstil finanziert sich nicht durch einen 08/15 Bürojob.
Der Film wird aus der Ich-Perspektive mit Off-Kommentaren erzählt und benutzt unter anderem nicht-lineare Rückblenden um die Teilstücke der Geschichte zusammenzufügen. Durch die episodenhafte Aneinanderreihungen der Szenen fehlt mir ein bißchen Durchgängigkeit. Jim Carrey glänzt durch seine Wandelbarkeit und ich musste oft lachen. Ewan McGregors Rolle kommt mir sehr klischeehaft und eindimensional vor, dadurch ist die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren nicht wirklich glaubhaft.
I Love You Philip Morris ist kurzweilig, aber nicht der beste Film von Jim Carrey. Da hat mir Die Truman Show besser gefallen.

A-Team

2010-08-14

Nachdem ich einige Kritiken gelesen hatte, war ich skeptisch, ob A-Team meinen Erwartungen gerecht wird.
Da die Serie A-Team neben Knight Rider früher meine Lieblingsserie war, hatte ich auf eine witzige, schnelle und unterhaltsame Action-Komödie gehofft. Im Großen und Ganzen bin ich auch nicht enttäuscht worden.

Bradley Cooper, Sharlto Copley, Liam Neeson und Quinton 'Rampage' Jackson überlegen wer vergessen hat die Regenschirme einzupacken.

Bradley Cooper, Sharlto Copley, Liam Neeson und Quinton 'Rampage' Jackson überlegen wer vergessen hat die Regenschirme einzupacken.

Wie erwartet gibt es eine Menge wahnwitziger Action und einen Haufen cooler Sprüche.

Sie versuchen den Panzer zu fliegen.

Die Story ist schnell erzählt aber eigentlich unwichtig: Die vier Veteranen einer Spezialainheit werden bei einem verdeckten Einsatz hereingelegt und kommen hinter Gitter. Die einzige Möglichkeit ihre Unschuld zu beweisen, sehen sie darin auszubrechen und selbst die Hintermänner zu finden.
Auf dem Weg dahin müssen natürlich Dutzende Autos demoliert, unzählige Munition verschossen und ein paar Gebäude in die Luft gejagt werden.

Im Gegensatz zur Serie wird hier vesucht die Charaktere mehrdimensional und facettenreich darzustellen, was total für die Katz ist, weil es aufgesetzt und künstlich wirkt.
Bradley Cooper als Face, Sharlto Copley als Murdock und Liam Neeson als Hannibal haben mir nicht gefallen. Hingegen fand ich Quinton ‚Rampage‘ Jackson als B.A., Patrick Wilson als Lynch und Brian Bloom als Pike echt klasse und schön überdreht.

Was mir wirklich nicht gefallen hat, ist die Szene am Hafen mit dem Containerschiff. Die CGI-Effekte sind schlecht und selbst für diesen Film zu unrealistisch.

Aber alles in allem sehr kurzweiliges, unterhaltsames Popcorn-Kino und bestens geeignet für das Doppel-Ticket im Autokino 😉
Ganz wichtig: Abspann anschauen!

Südafrika wird Weltmeister

2010-06-11

oder Ghana, Nigeria, Elfenbeinküste, Algerien, Camerun, Brasilien.

Es gibt eine einfache Regel wer Weltmeister werden kann:

  1. Der Gastgeber
  2. Ein Teilnehmer vom selben Kontinent wie der Gastgeber
  3. Brasilien

Das kann sogar statistisch belegt werden. Hier sind die Gastgeber und Sieger der letzten 18 Fußball-WM:

  • 1930 Uruguay in Uruguay
  • 1934 Italien in Italien
  • 1938 Italien in Frankreich
  • 1950 Uruguay in Brasilien
  • 1954 Deutschland in der Schweiz
  • 1958 Brasilien in Schweden
  • 1962 Brasilien in Chile
  • 1966 England in England
  • 1970 Brasilien in Mexico
  • 1974 Deutschland in Deutschland
  • 1978 Argentinien in Argentinien
  • 1982 Italien in Spanien
  • 1986 Argentinien in Mexico
  • 1990 Deutschland in Italien
  • 1994 Brasilien in den USA
  • 1998 Frankreich in Frankreich
  • 2002 Brasilien in Südkorea/Japan
  • 2006 Italien in Deutschland

Nun schauen wir wie oft der Gastgeber gewonnen hat: 1930, 1934, 1966, 1974, 1978, 1998 – also sechs Mal. Und wann haben mehr oder weniger direkte Nachbarn des Gastgebers gewonnen: 1938, 1950, 1954, 1962, 1970¹, 1982, 1986¹, 1990, 2006 – neun Mal (¹ = wenn wir Mexico zu Südamerika zählen ;-). Schließlich schauen wir wann Brasilien gewonnen hat: 1958, 1962, 1970, 1994, 2002 – fünf Mal. Brasilien ist das einzige Land, das auch außerhalb seines Kontinents gewonnen hat.

Hier ist die Liste der bisherigen WM-Sieger, sortiert nach der Häufigkeit der Siege:

  1. 5 – Brasilien
  2. 4 – Italien
  3. 3 – Deutschland
  4. 2 – Argentinien, Uruguay
  5. 1 – England

Zusammenfassend kann man sagen, dass Südafrika mit einer Wahrscheinlichkeit von 35% Weltmeister wird. Ein Land aus Afrika mit 82% und Brasilien immerhin noch mit 18% Wahrscheinlichkeit.

The Men Who Stare at Goats

2010-03-04

Das Staraufgebot und der Trailer hat mich auf diesen Fim aufmerksam gemacht. George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey versprechen einen Blockbuster und der Trailer erinnert mich an einige Coen-Brüder-Filme.

George Clooney und Ewan McGregor auf Tatooine.

George Clooney und Ewan McGregor auf Tatooine.


Der Film fängt an, wie er aufhört: mit einem Mann, der gegen eine Wand rennt. Es gibt viele solcher absurder Szenen im Film, mal lustig mal dramatisch. Einige Szenen passen meines Erachtens nicht so recht in die Geschichte und wirken aufgesetzt und künstlich (z.B. im zerstörten Haus des Irakers). Der Film überläßt es dem Zuschauer für sich selbst zu entscheiden, ob die Fähigkeiten der New Earth Army tatsächlich existieren oder nur Einbildung bzw. Zufall sind. Das hat mir gefallen und auch die beiden Hauptdarsteller. Ein bißchen enttäuscht war ich von Kevin Spacey, dessen Rolle mir sehr eindimensional schien.
Ingesamt eine recht unterhaltsame, manchmal seltsame Mischung aus Buddy- und Road-Movie.