Archive for the ‘Familie’ Category

Orkan Emma

2008-03-01

Emma hat uns hier in Stuttgart gerade einen kurzen aber heftigen Besuch abgestattet. Innerhalb einer Viertelstunde hat es gestürmt, geregnet und gehagelt.
Orkan Emma
Danach ist der Himmel jetzt wieder wolkenlos und sonnig. Es windet zwar noch etwas stark, aber die Temperatur ist schon wieder von fünf auf sieben Grad Celsius gestiegen.
Ich hoffe Emma ist überall so gemäßigt und richtet keinen allzu großen Schaden an.

guter Zucker, schlechter Zucker

2008-02-29

Als Eltern von zwei kleinen Kindern macht man sich natürlich Gedanken über die Ernährung der Kleinen. Besonders der Umgang mit Süßem und die Gewöhnung an Zucker ist ein heißes Diskussionsthema. Ich glaube, dass man Süßigkeiten nicht als Belohnung benutzen darf, aber andererseits auch nicht ein 100%igen Verzicht auf Schokolade, Gummibärchen und Co. erzwingen sollte.
Beim Einkaufen achten wir darauf, dass die Lebensmittel für die Kinder nicht zuviel Zucker enthalten. Dabei ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass viele Hersteller ihre Produkte mit dem Hinweis „Ohne Kristallzucker“ bewerben, egal ob dies der Milchbrei für den Kleinen oder Joghurt für den Großen ist. Das erweckt bei mir den Eindruck Fruchtzucker ist gut und Kristallzucker ist schlecht. Da fragt man sich wieso der eine Zucker besser ist als der andere? Wenn ich mir dann die Inhaltsstoffe anschaue, sehe ich Glucose, Fructose und Dextrose. Also doch Zucker? Nein, denn die chemische Bezeichnung für Kristallzucker ist Saccharose.

Zur Übersicht hier einige Bezeichnungen für die häufigsten Zuckerarten und ihre Gebrauchsnamen:

chem. Bez. Name Bemerkung
Glucose, Dextrose Traubenzucker Einfachzucker (Monosaccharid)
wird aus Stärke (Mais, Kartoffeln) gewonnen
Fructose Fruchtzucker Einfachzucker (Monosaccharid)
natürliches Vorkommen in Früchten und Honig
industrielle Gewinnung aus Stärke (Mais, Kartoffeln)
Saccharose Kristallzucker Zweifachzucker (Disaccharid)
besteht aus Glucose und Fructose
wird aus Zuckerrüben, -rohr gewonnen

Fructose hat im Vergleich zu Saccharose bzw. Glucose drei hervorstechende Eigenschaften:

  1. Fructose wird insulinunabhängig verdaut, d.h. es tritt kein Sättigungsgefühl ein
  2. Fructose hat eine etwa 20% höhere Süßkraft als Kristallzucker
  3. Fructose läßt sich kostengünstig herstellen und transportieren

Das bedeutet, es ergeben sich mehrere Vorteile für die Hersteller von Lebensmitteln, wenn sie Kristallzucker durch Fruchtzucker ersetzen:

  • Der Verbraucher kann mehr von dem Produkt essen, ohne dass er satt wird, d.h. höherer Umsatz.
  • Es wird weniger und billigerer Rohstoff für die Produktion benötigt, d.h. geringere Herstellungskosten.

Des einen Freud‘ ist des anderen Leid. So hat die vermehrte Verdrängung von Kristallzucker durch Fruchtzucker auch Folgen für die Verbraucher. Es gibt verschiedene Studien, die die Auswirkung von Fructosekonsum auf den Menschen untersucht haben. So zeigt die eine Studie einen starken Anstieg des Cholesterins bei männlichen Probanden. Laut einer weiteren Studie (an Mäusen) besteht ein Zusammenhang zwischen Fructosekonsum und Übergewicht mit Leberverfettung.
Hier gibt es einen ausführlicheren Artikel mit weiteren Informationen.

Ich bin jetzt etwas vorsichtiger und sensibler beim Einkaufen und versuche den „guten“ Zucker vom „schlechten“ Zucker zu unterscheiden 😉 .

Umzug HowTo

2008-02-24

Aus gegebenem Anlass hier eine kurze Anleitung für einen einigermaßen reibungslosen Ablauf eines Umzugs 😉 :

  1. Vorbereitung
    1. Transportmittel
      Auto, Anhänger, Transporter, Lkw.
      Das Transportmittel ist abhängig von Budget, Zeit, Entfernung und Menge bzw. Größe des Transportguts. Wer Zeit hat und nur eine kurze Strecke, die man mehrmals fahren kann, dem reicht ein Auto mit Heckklappe oder ein Kombi. Da passen auch größere Möbelteile rein, wie Bettrahmen oder Schrankseitenteile. Möchte man nur einmal oder eine weitere Strecke fahren, dann sollte man sich einen Lkw mieten. Als gutes Mittelding hat sich ein Transporter erwiesen, in den viel reinpasst, der günstig zu mieten ist und den man mit einem Pkw-Führerschein fahren kann.
      Eine Sackkarre ist wichtig wenn man Waschmaschine, Kühlschrank o.ä. Treppen hoch- und/oder runtertragen muss.
    2. Umzugskartons, IKEA-Taschen
      Anzahl, Größe.
      Die Anzahl der benötigten Kartons kann man sich leicht ausrechnen: (AnzahlZimmer+1)*10+JahreInWohnung
      Als grobe Faustregel kann man für Küche, Bad und Arbeitszimmer jeweils fünf Kartons rechnen, für Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer jeweils zehn Stück. Je länger man in einer Wohnung lebt, umso mehr Zeug sammelt sich auf Schränken, in Kartons und im Keller.
      Die Standardgröße sollte für die meisten Gegenstände ausreichen, für sperrige Gegenstände gibt es größere Kartons.
      Die blauen IKEA-Taschen sind sehr geräumig und preiswert. Besonders gut sind sie für Kleidung, Wäsche u.ä. geeignet, besser als Mülltüten, die leicht reißen.
    3. Verpackungsmaterial
      Zeitungen, Luftpolsterfolie, Klebeband, Decken
      Besonders für Küche und Dekoartikel braucht man schützende Hüllen für zerbrechliche Sachen. Hier gilt mal wieder viel hilft viel 😉 .
    4. Helfer
      Anzahl, Zeitraum
      Mindestens drei Personen sollte man sein, damit man auch das Sofa durch das Treppenhaus bekommt. Je mehr Helfer da sind, desto schneller geht der Umzug von statten, nur sollte man aufpassen, dass sich die Helfer nicht gegenseitig im Weg stehen.
      Dauert der Umzug den ganzen Tag, dann sollten die Helfer, die für ein paar Stunden kommen, so über den Tag verteilt werden, dass keine Lücken entstehen.
    5. Sperrmüll
      Termin, Was kommt weg?
      Bei der Anmeldung der Sperrmüllabholung erhält man einen Termin für zwei bis acht Wochen später. Dabei sollte man schon grob wissen was zum Sperrmüll kommt, da dies bei der Anmeldung gefragt wird. In Stuttgart kann man das auch online erledigen.
  2. Einpacken
    Das Packen der Kartons sollte man selbst erledigen, da man bei dieser Gelegenheit Sachen aussortieren kann, die man nicht mehr braucht und die daher nicht mitgenommen werden müssen. Am besten geht man dabei Zimmerweise vor.
    Beim Füllen der Kartons auf das Gewicht achten, damit eine Person den Karton alleine tragen kann. Also nicht vollpacken mit Büchern, besser ist unten eine Lage Bücher dann z.B. Spiele oder Dekoartikel drauf.
    Beschriften nicht vergessen, besonders die Kartons mit zerbrechlichen Gegenständen! Nicht oben beschriften sondern auf der Seite, da sieht man auch bei einem Stapel von vier Kartons gleich welcher wohin gehört.
    Sind alle Schränke, Kommoden usw. ausgeräumt und leer, dann sollte man die Gelegenheit nutzen und sie kurz feucht auswischen – so nimmt man nicht den alten Staub mit in die neue Wohnung 😉 . Danach kann man sperrige Möbel auseinandernehmen, aber aufpassen auf Schrauben, Stifte, Bolzen, Schlüsssel, die gehen leicht verloren. Einfach alle Kleinteile eines Möbelstücks in eine kleine Plastiktüte und an ein Möbelteil kleben.
    Man sollte die Zeit für das Einpacken nicht unterschätzen, mindestens einen Tag sollte man dafür berücksichtigen.
  3. Transport
    Beim Beladen darauf achten alles gut gegen Umkippen zu sichern. Große und sperrige Gegenstände wie Schränke, Waschmaschine, Kühlschrank zuletzt einladen, damit man sie nicht zweimal durch das Fahrzeug schieben muss.
  4. Auspacken
    Wie Einpacken, nur in umgekehrter Reihenfolge 😉 .

Wilhelma

2008-02-09

Die Jahreskarte für die Wilhelma muss ausgenutzt werden, also geht’s mal wieder dahin 🙂 .
Leider haben wir die erste Fütterung der Seelöwen verpasst und bei der Fütterung der Großkatzen waren so viele Menschen, dass wir mit dem Kinderwagen und Buggy garnicht reingegangen sind. Bei der zweiten Fütterung der Seelöwen haben die Kinder geschlafen 😉 . Immerhin waren die Flamingos aktiver als sonst und der Pfau ist uns direkt vor die Kamera gelaufen 🙂 .
Flamingos
Pfau

Mir sind zum ersten Mal die Trockengebläse in den Toiletten aufgefallen. Ich finde den Namen sehr witzig, da war wohl jemand in der Firma sehr kreativ 😉 .

Air-Wolf

farbenblindes Kinderbuch

2008-02-04

Berta, die Baggerfahrerin ist ein witziges kleines Pixi-Büchlein. Die Geschichte ist von Simone Nettingsmeier und die Bilder sind von Michael Bayer.
Ich nehme an, dass es zuerst die Geschichte gab und Herr Bayer dann die Bilder gezeichnet hat. Vielleich hätte er sich die Geschichte aufmerksamer durchlesen sollen, besonders den 4. Satz auf der ersten Seite 😉 .
Bagger