21

By fuepi

21 ist ein Film über einige begabte, junge Mathestudenten die, mit Hilfe eines von ihrem Professor entwickelten Systems, beim Black Jack eine Menge Kohle gewinnen wollen.
Ben, der Held des Films, ist ein Eierkopf (aka Nerd, Geek) studiert am MIT und möchte auf die teure Harvard Medical School, die er sich aber nicht leisten kann. Da er ein mathematisches Genie ist, bietet ihm eine Gruppe von Studenten unter der Leitung des Professors Micky Rosa an, durch Kartenzählen in Las Vegas viel Geld zu gewinnen.
MIT-Blackjack-Team
Das klappt auch eine Weile ganz gut, doch das Geld und das Leben in Las Vegas steigen Ben zu Kopf: er verliebt sich in die SWF der Gruppe und er vernachlässigt seine Freunde vom MIT. Zudem gibt es Streititgkeiten innerhalb der Gruppe, die im Rauswurf Rosas durch Ben gipfelt. Rosa rächt sich, indem er Ben an die Casinoaufsicht verpfeift, ihm seine bisherigen Gewinne klaut und dafür sorgt, dass Ben in einem Studienfach durchfällt.
Aber schließlich sieht Ben ein, dass er sich wie ein Idiot benommen hat und verträgt sich mit Rosa. Zusammen wollen sie einen letzten großen Coup landen.
In Las Vegas
Die Tatsache, dass der Film auf wahren Tatsachen beruht änder leider nichts an einer weiteren Tatsache: 21 ist unoriginell und vorhersehbar: Rain Man trifft Ocean’s Eleven mit einem Besuch bei Der Clou.
Um darzustellen, dass Ben ein Genie ist, wird gezeigt, wie er den Preis für einen Anzug im Kopf ausrechnet und das Ziegenproblem erklärt. Das reicht als Qualifikation – wenn das die Nobelpreisträger erfahren, die jahr(zehnt)elang an mathematischen Problemen arbeiten … ;)
Der Film hat jedoch alle wichtigen Elemente einer klassischen Tragödie: der Held mit tragischem Fehler, das Scheitern und die Katharsis. Was unterscheidet die Tragödie von der Komödie? Das Happy End und um das kommt man bei so einem Hollywood-Blockbuster-Popcorn-Film leider nicht drum herum ;(

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